Review: Bronze Avery – Heatwave

Foto: Jussy

Sommer, Sonne, Sex und kurze Höschen – das ist die Devise von Pop-Sternchen Gabriel Brown, besser bekannt als Bronze Avery. Sein Ziel: das perfekte Sommeralbum. Mit einem Cocktail in der Hand, die Füße im Pool und den Blick auf nasse Körper, hat er seine Inspiration gefunden und in ein neues Album gegossen.

„Heatwave“ ist vollgepackt mit sonnengeküsstem, optimistischem Elektropop und Lyrics, die seine Erfahrungen als queere Person widerspiegeln. Er hat die Songs an langen Tagen am Pool und vor heißen Nächten selbst produziert und geschrieben.

Schon vorab hat Bronze Avery mehrere Singles veröffentlicht. Darunter „Scan and Copy“, ein rhythmischer Electroclash-Song im Stil von Britney Spears‘ „Gimme More“, der hyperpop-inspirierte „It Is What It Is“ und zuletzt den Titeltrack „Heatwave“ mit einem Musikvideo, in dem Zane Phillips aus dem Film „Fire Island“ mitspielt.

Das Album ist eine Hommage an die Sommer seiner Kindheit und ein Ausblick auf die Sommer, die er sich für die Zukunft wünscht. Es ist mehr als nur ein Album – es ist eine Sommerparty am Strand, mit gut aussehenden Singles inklusive.

Die 14 Tracks bringen es auf etwas mehr als 30 Minuten Spielzeit, was bedeutet, dass die einzelnen Songs ziemlich kurz sind. Gerade wenn man so richtig in Fahrt kommt und die Sonnencreme eingezogen ist, ist die Platte auch schon wieder vorbei.

Trotzdem ist „Heatwave“ ein Schritt in die richtige Richtung für Bronze Avery, der 2022 sein Debütalbum „Softmetal“ veröffentlichte. Damals noch stark im R&B verwurzelt, hat er jetzt seinen Sound gefunden: Queerer Sommerpop. Inspiriert von Charli XCX, George Michael und Nelly Furtado.

Der in Florida geborene Sänger, der als Kind eines Navy-Soldaten aufwuchs, outete sich versehentlich als schwul, als er den gemeinsamen Familiencomputer benutzte. In seiner früheren Musik vermied Avery das Thema seiner Sexualität, nimmt heute kein Blatt mehr vor den Mund, wenn es um LGBT+-Themen geht.

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